
Der Erzgebirgskamm bildet die natürliche Grenze zwischen Sachsen und
Böhmen. Während das Gebirge auf sächsischer Seite eher flach ansteigt,
fällt es auf böhmischer Seite steil ab.
Der Name bezieht sich auf die reichen Erzvorkommen (vor allem Silber),
die im Hochmittelalter den Reichtum der sächsischen Fürsten
begründeten.
Nach Entdeckung Amerikas lohnte der Abbau immer weniger, so dass Bergbau
nur noch in geringem Umfang betrieben wird. Durch die aktuell stark
gestiegenen Rohstoffpreise wird eine Wiederaufnahme erwogen.

Bekannt ist das Erzgebirge vor allem als "Weihnachtsland". Aus dem Zusatzverdienst
der Bergarbeiterfamilien wurde die jahrhunderte alte Tradition der Spielzeugmacher.
Der kleine Ort Seiffen bildet das Zentrum der originalen erzgebirgischen
Volkskunst. Hier empfiehlt sich natürlich ein Besuch besonders
im Winter.
Das Erzgebirge verfügt über ein gut ausgebautes Wandernetz, Radwege
kommen ständig hinzu. Natürlich gibt es auch diverse beliebte
Wintersportzentren, wie z. B. Altenberg. Dort kann auch eine Sommerrodelbahngenutzt
werden.
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