Der Sachsenguide ||
Guide of Saxony in English
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Sächsische Küche gilt als gut und vor allem reichlich. In den verschiedenen Regionen haben sich zusätzlich verschiedene Spezialitäten herausgebildet.

Als typisch sächsisch gilt aber die Kraut-Roulade, ein Fleischgericht aus Gehacktem in Weißkrautblätter gewickelt und gebraten bzw. geschmort.

Überall bekannt und beliebt sind Quarkkeulchen ("Klitscher"), in der Pfanne gebackene Eierkuchen mit hohem Quarkanteil. Dazu gibt es verschiedene süße Zutaten wie Apfelmus, traditionell einfach Zucker.

Quarkkeulchen mit Apfelmus

Das "Leipziger Allerlei" ist in der Gastronomie ein fester Begriff. Das bunte Gemüse wird nicht "totgekocht", sondern kommt knackig frisch auf den Teller.

Sachsen ist das Kaffee-und-Kuchen-Land. Kaffeetrinken wird in Sachsen gern zelebriert - und nicht nur am Wochenende. Schon sprichwörtlich ist die ausgezeichnete Qualität der sächsischen Kuchen. Unbedingt genannt sein muss hier die sächsische Eierschecke. Hier ist Probieren und Genießen Pflicht !

Typisch sächsiche Eierschecke

Auch eine Art Kuchen, nach historischem Rezept fast schon eine Art Konfekt - der Dresdner Weihnachts- oder Christstollen. Weiß bepuderzuckerte längliche Kuchenform, die an das in Windeln gewickelte Christkind erinnern soll. Die Qualität wird gegenüber anderen Stollenbäckern streng überwacht - Original Dresdner Christstollen darf nur im 20 km - Umkreis um Dresden hergestellt werden.

Der originale Dresdner Christstollen

Der sächsische Sauerbraten - wird im Gegensatz zu anderen mit Bieressig zubereitet.

Und - nicht zum Schluss - der sächsische Kartoffelsalat. Traditionell zum Abendbrot des Heiligen Abends (24. Dezember) zusammen mit Bockwurst gegessen.